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Die Grippe ("die richtige Grippe", die "Influenza"). 

Jetzt beginnt die Erkältungssaison wieder. Die nächste Grippewelle wird wieder im Januar bis März 2011 ablaufen.

Was sind die Symptome ?

Mäßig bis hohes Fieber und mindestens zwei der folgenden Beschwerden: Schweres Krankheitsgefühl, Schnupfen oder Husten, starke Kopfschmerzen, Hals-, Gelenk- oder Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Symptome. Ein rascher Beginn ist auch zu beobachten.

Somit ähnelt die Grippe bei leichten Verläufen einigen anderen Infektionskrankheiten, die vor allem in der kalten Jahreszeit gehäuft auftreten und durch eine Vielzahl von bekannten Erregerviren verursacht werden.

Wer ist besonders bedroht ?

Vorwiegend Patienten jeglichen Alters mit chronischen Krankheiten wie Asthma bronchiale, Diabetes mellitus, Herzkrankheiten, angeborener Abwehrschwäche, Leber - und Nierenkrankheiten, Blutkrankheiten usw., aber auch gesunde Neugeborene, ältere Säuglinge und Personen mit viel Kontakt mit Menschen, z.B. Verkäufer, Lehrer, Polizisten, medizinisches Personal usw..

Familien mit Babies im 1. Lebensjahr sollten sich alle Kontaktpersonen impfen lassen, damit Sie keine Viren auf das Kind übertragen können. Aufgrund der Kleinheit der Kinder ist eine effektive eigene Abwehr noch nicht etabliert und eine Therapie schwierig. Die Erfahrung mit der sog. Schweinegrippe hatte auch wieder gezeigt, dass die Babies lebensbedrohlich erkranken können.

Wie wird die Grippe übertragen ?

Vor allem durch Tröpfchen des Speichels, die beim Niesen, Husten und auch schon normalem Sprechen entstehen. Auch durch Händeschütteln werden die Erreger übertragen. Die Augen sind ebenfalls "Eintrittspforten", da wir uns häufig ins Gesicht langen und z.B. damit die Erreger von den Händen in die Augen hineinreiben. Prinzipiell scheiden alle Schleimhäute des Körpers die Viren aus.  

Wie kann man vorbeugen ?

Meiden Sie größere Menschenansammlungen, meiden bzw. halten Sie sich auf Distanz bei Menschen, die die oben genannten Symptome zeigen. Waschen Sie sich großzügig und intensiv (30 Sekunden) nach Kontakt mit Mitmenschen die Hände. Ernähren Sie sich gesund ! Mit der Regel "5-am-Tag" erhalten Sie alle wichtigen Nährstoffe, die die Abwehr stärken. "5-am-Tag" bedeutet: Fünf verschiedene Obst - und Gemüsesorten zu essen, wie Karotten, Äpfel, Kartoffeln, Gurken, Salat. Trinken Sie viel Wasser, ungesüßte Tees oder Säfte. Durch Zink kann die Kraft der Virusabwehr noch gesteigert werden; lassen Sie sich beraten von uns oder Ihrem Apotheker.  Außerdem sind Sport treiben, kneippen (auch für Kinder !), saunieren und viel frische Luft probate Mittel, um sich fitt zu halten. Zusätzliche Vitaminprodukte haben nur einen geringen bis gar keinen Effekt, kosten aber viel und können evtl. sogar mehr schaden als nutzen.  

Der höchste Schutzwirkung gegen die Influenza bietet die Impfung. Die oberste Impfkommission (STIKO) empfiehlt diese wie jedes Jahr, insbesondere für anfällige Personen (siehe oben). Die STIKO hält es auch für sinnvoll, dass die restliche Bevölkerung geimpft wird. Denn es wird wie jedes Jahr wieder zu schweren Verläufen bis hin zu Sterbefällen kommen. Denken Sie bitte daher rechtzeitig, Ihre Kinder und auch ggf. sich impfen zu lassen. Die seit vielen Jahren erprobte Grippe - Impfung ist gut verträglich.

auch für sinnvoll, dass die restliche Bevölkerung geimpft wird. Denn es wird wie jedes Jahr wieder zu schweren Verläufen bis hin zu Sterbefällen kommen. Denken Sie bitte daher rechtzeitig daran, Ihre Kinder und auch ggf. sich impfen zu lassen. Die seit vielen Jahren erprobte Grippe - Impfung ist gut verträglich.

Wenn Sie sich als Erwachsener auch schützen lassen möchten, können wir Sie gerne impfen. Voraussetzung ist, dass Sie gesund sind und keine Allergie gegen Hühnereiweiss haben. Idealerweise bringen Sie Ihren Impfpaß mit, um die Impfung zu dokumentieren. Dabei können wir - wenn Sie mögen - auch kurz prüfen, ob alle anderen Schutzimpfungen noch aktuell sind und ggf. aktualisieren. Kosten fallen für Sie nicht an. Die Grippeimpfung wird von jeder Krankenkasse bezahlt. Wir benötigen lediglich Ihre Krankenkassenkarte.

Da die Erkrankung durch die Impfung imitiert wird, kann es sein, dass Sie sich nach einigen Tagen eine Reaktion mit z.B. Abgeschlagenheit oder erhöhter Körpertemperatur zeigen.

Wie wird die Diagnose gestellt ?

Durch die Krankheitsgeschichte, die Untersuchung und im Zweifelsfall durch einen Abstrich des Rachens oder der Nase. Das Ergebnis muß innerhalb 24 Stunden vorliegen, sonst hat die Untersuchung keinen Sinn. Deswegen bieten wir diese Untersuchung nur von Montag bis Donnerstag an. Wenn Sie in unsere Praxis kommen, besprechen Sie mit unseren medizinischen Fachangestellten die Symptome Ihres Kindes am Telefon, spätestens bei der Anmeldung, damit Ihr Kind so wenig wie möglich mit anderen Kindern / Erwachsenen in Kontakt kommt.   

Wie wird therapiert ?

Je nach Schweregrad der Erkrankung und der Vorgeschichte des Patienten wird entschieden, ob eine medikamentöse Behandlung mit den verschreibungspflichtigen Grippemedikamenten nötig ist. In leichten Fällen wird eine Behandlung mit den üblichen Medikamenten und den "Hausmitteln" ausreichen. 

Wie lange dauert die Erkrankung ?

Bei Kindern ungefähr 1 Woche, bei Erwachsenen ca. 5 Tage. Bedenken Sie, daß Sie das Virus schon vor dem Ausbruch der Syptome ca. 24 Stunden über Ihre Schleimhäute (Speichel, Nasenflüssigkeit etc. ) ausscheiden und verbreiten.

Weitere Infos gibt es unter

Robert-Koch-Institut www.rki.de unter "Infektionskrankheiten von A-Z", dann unter "Grippe" und www.wir-gegen-viren.de/